irgendwann am nachmittag (kein echo)

das jahr 1845, die englische dichterin elizabeth barrett ist durch krankheit ans bett gefesselt. sie kann das schlafzimmer in der londoner wohnung für mehrere jahre kaum verlassen. nur ihr cocker spaniel mit dem namen flush leistet ihr in der einsamkeit gesellschaft. er ist zeuge, wie sich aus einer brieffreundschaft mit dem englischen dichter robert browning langsam eine romanze entwickelt. eines tages ist es so weit: der geliebte selbst steht in der tür. die beiden heiraten über nacht und fliehen heimlich und gegen den willen von elizabeths vater nach italien, zu dritt: elizabeth, robert und flush.
ein happy end später ist flush noch immer in italien. elizabeth ist tot, robert zurück in england. was bleibt einem alten hund außer den erinnerungen an die kunst und die liebe zweier menschen? inspiriert von dem roman flush von virginia woolf setzt vortex mit irgendwann am nachmittag (kein echo) seine auseinandersetzung mit weiblichen kunstschaffenden fort – nach den bisherigen arbeiten über maria callas (becoming maria c., 2021) und die französische filmregisseurin alice guy blaché (apartment xy, 2023) dreht sich dieses mal nahezu alles um die englische dichterin elizabeth barrett browning.

uraufführung 1.8.25 | 2.8.25
20:00 theater im delphi

nach maria callas (becoming maria c., 2021) und alice guy-blaché (apartment xy, 2023) dreht sich in dem neuen stück irgendwann am nachmittag (kein echo) des musiktheaterensembles vortex alles um die englische dichterin elizabeth barrett browning und ihren hund flush.
installatives musiktheater, frei nach dem roman flush von virginia woolf.